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Die Delme-Werkstätten bieten zum Sommer 2017 wieder freie FSJ-Plätze!

30.03.2017

Ihr seid noch nicht ganz entschieden? Hier erzählt Euch unsere ehemalige FSJ´lerin Julia Kämmerer, geboren 1996, von der "besten Wahl", die sie nach der Schulzeit getroffen hat..

Ein Highlight beim FSJ war für Julia Kämmerer die Unterstützung bei den Special Olympics. Inzwischen absolviert Julia Kämmerer eine Ausbildung bei der Delme, ist aber trotzdem 2016 noch einmal zu den Nationalen Spielen mitgefahren.

Das FSJ in der Delme war die beste Wahl, die ich nach der Schulzeit treffen konnte. Schon nach kurzer Zeit war meine anfängliche Unsicherheit im Umgang mit den Beschäftigten total verflogen und ich habe mich gut eingelebt. Es wurde alles so normal und war ganz gleich, ob ich mit Mitarbeitenden oder mit Beschäftigten zusammengearbeitet habe, weil die ganze Werkstatt wie eine große Familie wirkte. Mich haben die Lebensfreude und der Optimismus, die viele der Menschen mit Beeinträchtigung ausstrahlen, sehr beeindruckt. Mir wurde gleichzeitig häufig bewusst, wie gut es mir doch geht und wie glücklich ich mich schätzen kann gesund zu sein.

Ich habe in einer Verpackungsgruppe gearbeitet, wo wir hauptsächlich im Kundenauftrag Autoteile eines Zulieferers verpackt haben. Meine Aufgabe war es, den Gruppenleiter bei seiner Tätigkeit zu unterstützen. Das heißt: Zur Seite zu stehen, wenn jemand Hilfe oder ein offenes Ohr brauchte; ein Auge auf den Auftrag, der gerade bearbeitet wird, zu haben und diesen zu kontrollieren sowie zusammen mit den Beschäftigten den Auftrag vorzubereiten. 

Ein Tag in der Delme fängt um 7:30 Uhr an und endet um 15:45 Uhr (mittwochs bis 16:45 Uhr und freitags bis 14:30 Uhr). Morgens hilft man den Beschäftigten beim Aussteigen aus den Fahrdienst-Bussen und Autos heraus, da manche z. B. eine Gehbehinderung haben oder andere wiederum blind sind. Danach geht es in die Gruppen, wo man bis zur Frühstückspause zusammen arbeitet. In der Frühstückspause habe ich manchen Beschäftigten (meist Rollstuhlfahrern) einen Kaffee oder Tee gebracht, was ebenfalls später in der 14-Uhr-Pause zu meinen Aufgaben gehörte. In der Mittagspause, um ca. 12 Uhr, habe ich einzelnen Beschäftigten das Essen gebracht und es bei manchen, die das z. B. wegen einer Spastik nicht selber konnten, kleingeschnitten. Nach der eigenen halben Stunde Mittagspause ging es für uns um 13 Uhr wieder in die Gruppe. 

Neben der Arbeit in der Werkstatt haben wir FSJ´ler auch bei den sogenannten arbeitsbegleitenden Maßnahmen der Beschäftigten geholfen, beispielsweise beim Trommeln, Fußball spielen, Schwimmen, Reiten und Tanzen. Es gab immer wieder Highlights während des FSJ´s: So durfte ich bei den Special Olympics unsere Sportler begleiten, betreuen und anfeuern, mit an der Faschingsfeier teilnehmen oder an Weihnachten mit Beschäftigten Kekse backen. Auch waren die fünf Seminare beim Deutschen Roten Kreuz, die jeweils eine Woche lang gingen, voller schöner Momente und toller Menschen. 

Für diese ganzen Erlebnisse und schönen Erinnerungen bin ich sehr dankbar und denke gerne mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück, da dies bei mir mittlerweile leider schon der Vergangenheit angehört. Inzwischen mache ich in den Delme-Werkstätten eine Ausbildung. Ein FSJ bei uns in der Delme kann ich jedem empfehlen, der sich für die Arbeit mit Menschen interessiert und ein tolles Jahr erleben möchte. Ich habe so viel für mich selbst mitgenommen und eine Menge über mich gelernt. Außerdem ist es eine super Vorbereitung für das spätere Arbeitsleben! Es macht sehr viel Spaß mit den freundlichen und ehrlichen Beschäftigten zusammenzuarbeiten, und auch die anderen Kollegen sind sehr herzlich und waren bei allem eine große und wichtige Unterstützung für mich.

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