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Kreativ, inklusiv, Crea-Inklusivo!

04.05.2017

Eine Multifunktionstasche namens „Inklusivo“ ist das Produkt einer neuen Schülerfirma der BBS Syke, die seit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung am 2. Mai nun auch schriftlich fixiert mit dem Bildungszentrum der Delme-Werkstätten zusammen arbeitet. Die planerische und handwerkliche Zusammenarbeit hat allerdings bereits im letzten Herbst begonnen.

Unterschrieben den Kooperationsvertrag: Wilfried Lau (Delme), Tanja Skupin und Swantje Weindich (Crea-Inklusivo), Schulleiter OStD HOrst Burghardt (BBS). Freuen sich über die Zusammenarbeit (hintere Reihe): Susanne Moldenhauer, StD Bernhard Zahn, Sigrun Albrecht (alle BBS), Delme-Geschäftsführerin Nahid Chirazi, Britta Ellerbrock (BBS) und Susanne Peter (Delme).

Beteiligt sind derzeit acht Schülerinnen und ein Schüler der BBS aus der einjährigen Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege/Persönliche Assistenz und fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs der Delme-Werkstätten, die ihren Lernort sonst im Bildungszentrum Syke haben. Die Geschäftsführung der Schülerfirma hat Swantje Weindich inne, die zusammen mit ihrer Firmenkollegin Tanja Skupin, BBS-Schulleiter OStD Horst Burghardt und Wilfried Lau, Leiter Berufliche Bildung der Delme-Werkstätten, im Beisein der Delme-Geschäftsführerin Nahid Chirazi, die Kooperationsvereinbarung für „Crea-Inklusivo“ unterschrieben hat.

Inklusivo ist der Name der Multifunktionstasche - dem Produkt der neuen Schülerfirma Crea-Inklusivo

Der Firmenname weckt zahlreiche Assoziationen und ist durch Umfragen unter der Schülerschaft entstanden, genauso wie das Produkt der Multifunktionstasche, deren Name im Firmennamen steckt: „Inklusivo“. Zahlreiche Inklusivos wurden schon gefertigt, immer dienstags im Rahmen des Praxisprojektes, an den Nähmaschinen der BBS Syke. Die Taschen sind alles Unikate, die vornehmlich aus Stoffrestspenden bestehen, die die Firmenmitarbeiterinnen und –mitarbeiter organisiert haben.

Als Budget hat die Schülerfirma bereits von Rolf Dasecke, dem Regionalkoordinator im Projekt „Nachhaltige Schülerfirmen als Instrument zur Förderung von Inklusion“ eine EU-Förderung in Höhe von 500 Euro erhalten. Damit muss nun gehaushaltet werden. Die Verwendung von gespendetem Stoff ist daher wirtschaftlich sinnvoll, allerdings nicht nur. Das Schülerfirmenprojekt legt Wert auf nachhaltige Fertigung, neben den natürlich wichtigen sozialen und inklusiven Aspekten der Zusammenarbeit.

„Das Neue hierbei ist, dass wir als Delme das erste Mal eine Schülerfirma gemeinsam mit einer Schule gründen, während wir an anderen Standorten zu lange bestehenden Schülerfirmen hinzugekommen sind.“, freute sich Wilfried Lau über die Besonderheit. Pädagogisch und organisatorisch begleitet wird das Praxisprojekt seitens der BBS von den Lehrkräften Sigrun Albrecht und Britta Ellerbrock, seitens der Delme-Werkstätten vor allem von Bildungsbegleiterin Susanne Peter.

Die „Inklusivos“ kosten zwischen 10 und 15 Euro, je nachdem, ob auch noch ein Wunschdesign umgesetzt wird. Verkauft wird bislang nur in der BBS Syke, wo eine andere Schülerfirma dafür sogar einen Bauchladen fertigt. Bei größeren Mengen ist ein Verkauf über die lokalen delmeshops oder den Onlineshop der Delme-Werkstätten angedacht.

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